| “Alphörner
in Schöneweide”
Das Projekt setzt sich mit der Geschichtlichkeit dieses Ortes
und der Geschichte des Alphorns auseinander. Auf sinnliche
Weise soll sowohl an das Produktionsgut der Spreehalle, als
auch an die traditionelle Funktion des Alphorns erinnert werden.
Die Alphörner dienten den Hirten als Arbeitsinstrumente
und zwar vorwiegend in einer Kommunikationsund Signalfunktion:
Nachrichten wurden von Alp zu Alp übermittelt, das Vieh
zusammengetrieben und mit Alphornmusik zu mehr Milchproduktion
angeregt. Das Spiel mit einer neuen Situation, nämlich
ein altes Kommunikationsinstrument aus dem Alpenraum an einem
stillgelegten Produktionsort für Kommunikationsgüter,
schafft Raum für neue Assoziationen.
Der Wilhelminenhof
In Oberschöneweide ist eine europaweit
einzigartige Industrielandschaft erhalten, die sich als kilometerlanges
Band zwischen Spreeufer und Heide hinzieht. Um die Jahrhundertwende
hat die AEG unter Emil Rathenau hier ein faszinierendes Ensemble
von Industriebauten errichtet - von der Transformatorenfabrik
TRO über das Kabelwerk KWO bis zum Automobilwerk NAG/WF
mit dem berühmten Peter-Behrens-Turm. Eine Führung
stellt den denkmalgeschützten Wilhelminenhof als Teil
des ehemals europaweit größten Kabelwerks KWO vor,
der als Handwerker- und Gewerbezentrum aufwendig saniert wurde.
Hier soll in Zukunft der neue Campus für die Fachhochschule
für Technik und Wirtschaft entstehen.
Informationen
Informationen
zum Projekt (Quartiersmanagement Oberschöneweide)
Informationen
zum Projekt (Kulturwerk e.V.)
Allgemeine
Informationen zum Tag des Offenen Denkmals (Senat von Berlin)
Lageplan
(berlin.de)
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